Fakten rund um das Entfernen von Hühneraugen

 

Die Haut schützt sich mithilfe von Hühneraugen vor Reibung. Leider sind Hühneraugen nicht nur unansehnlich, sondern können auch schmerzen. Durch die kleinen verdickten Hautstellen kann es zu Schmerzen beim Gehen kommen, da sie vermehrt an der Sohle und am Fußballen auftreten. Manchmal auch an den Stellen, wo die Schuhe am meisten reiben – also auf den Zehen oder den Seiten des kleinen und großen Zehs. Hühneraugen zu entfernen ist jedoch nicht schwer, denn es gibt eine Reihe von Hausmitteln, die dabei helfen können.

Es gibt 3 verschiedene Arten von Hühneraugen, die sich in erster Linie durch Ihre Härte unterscheiden. Die harten Hühneraugen sind ein kleiner Hautfleck mit besonders harter verdickter Haut mit einem kleinen Hautstecker in der Mitte. Weiche Hühneraugen haben eine dünnere Oberfläche, sind weißlich und gummiartig oder rötlich und empfindlich. Normalerweise entstehen sie zwischen den Zehen. Ein Hirsekorn, ähnlich dem Hühnerauge, tritt hingegen oft in kleinen Ansammlungen auf.

Wieso entstehen Hühneraugen?

Hühneraugen können bereits durch den Druck beim normalen Gehen entstehen oder aber durch Schuhe, die nicht richtig oder zu eng sitzen und bei denen es zu übermäßiger Reibung kommt. Außerdem sind bestimmte Schuharten wie High Heels, bei denen auf einen bestimmten Bereich konstant Druck ausgeübt wird, oftmals ausschlaggebend für Hühneraugen.

Besonders Menschen mit sehr knochigen Füßen sind von Hühneraugen betroffen, da ihre Füße nicht genug natürliche Polsterung besitzen und die Haut sehr eng über die Knochen gespannt ist. Außerdem kann es zu Hühneraugen kommen, wenn man oft auf Socken in den Schuhen verzichtet, da die Füße so mehr Reibung ausgesetzt sind. Hühneraugen können aber auch ein Symptom für ein anderes Fußproblem sein, wie ein entzündeter Fußballen oder einen Hammerzeh.  

Sie können Ihre Füße allerdings vor Hühneraugen schützen. Es hilft schon sie nach dem Waschen richtig abzutrocknen und eine spezielle Creme auf die Füße aufzutragen. Da Schuhe eine solche zentrale Rolle bei der Entstehung von Hühneraugen spielen, sollte man beim Schuhkauf auf bequeme gut sitzende Schuhe achten und nur beschränkt High Heels tragen.

Tipps zum Hühneraugen entfernen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit denen man Hühneraugen im eigenen Zuhause ganz einfach entfernen kann. Sie lassen sich in zwei Kategorien einteilen – medizinische Produkte, die die verdickte tote Haut entfernen und Produkte, die den Schmerz lindern, indem sie den Druck vom Hühnerauge nehmen.

Beide Produktarten haben ihre Vorteile und eignen sich besonders für bestimmte Hühneraugenarten.

Der Scholl 2 in 1 Hühneraugen Entferner Stift ist eine schnelle duale Lösung für die Entfernung von Hühneraugen. Hier wird zuerst die oberste harte Schicht mithilfe des Schabers entfernt und anschließend die darunter liegende Haut mithilfe der Tinktur aufgeweicht. Dies sollte mehrmals wiederholt werden.

Es gibt aber auch eine große Bandbreite an Pflasterlösungen zur Hühneraugen-Entfernung und Schmerzlinderung, da sie durch ihr Design und ihre Polsterfunktion Druck von dem Hühnerauge nehmen. Gelpflaster haben den Vorteil, dass sie unsichtbar sind und sofortige Linderung verschaffen. Sie eignen sich besonders für harte Hühneraugen, da die feste Außenschicht das Hühnerauge vor Reibung schützt, während die weiche Gel-Insel polstert und Feuchtigkeit liefert, sodass das Hühnerauge hinterher leichter zu entfernen ist.

Ein Schaumpflaster bekämpft nicht sofort das Hühnerauge, aber es schützt vor weiterer Reibung und Druckschmerzen. Pflaster zur Entfernung nutzen den Wirkstoff Salicylsäure um das Hühnerauge zu erweichen und bieten gleichzeitig die nötige Polsterung zur Druckminderung, die als Schutz für die umliegende gesunde Haut dient.

Wenn Sie von Hühneraugen zwischen Ihren Zehen betroffen sind, können dünne formbare Schaumkeile die Zehen trennen und so die empfindlichen Bereiche zwischen ihnen schützen.