Blasen

Bei vielen vermeintlich geringfügigen Beschwerden steht die Größe scheinbar im umgekehrten Verhältnis zu den Schmerzen, die sie verursachen können. So ist es auch bei Blasen. Da das bis zu dreifache Körpergewicht auf die wunde Stelle drückt, kann bereits eine winzige Blase sehr schmerzhaft sein.

Ursachen

Blasen bilden sich, wenn die Haut am Fuß gegen eine andere Fläche reibt. Durch die Reibung entsteht ein Riss zwischen den oberen und unteren Hautschichten. Dieser Riss bildet eine Tasche, die sich schnell mit einer Flüssigkeit füllt - diese leicht trübe Gewebeflüssigkeit ist charakteristisch für das Aussehen einer erhabenen Blase. (Auf diese Weise schützt der Körper sich selbst: Er "badet" den verletzten Bereich in einer beruhigenden Flüssigkeit.)

Blasen treten oft an den Fußballen oder der Ferse auf. Das sind die Stellen, an denen Haut und Schuhe während des Laufens oder beim Sport den häufigsten Kontakt haben. Weitere Druckstellen befinden sich an den Zehenspitzen und Zehenoberseiten sowie an den Hautbereichen um die Knöchel.

Blasen kann jeder bekommen. Besonders häufig betroffen sind Menschen, die Sport treiben – z.B. Joggen gehen. Neue oder schlecht sitzende Schuhe sind ebenfalls dafür berüchtigt, Blasen zu verursachen. Gerade Frauen müssen oft feststellen, dass ausgerechnet diejenigen Schuhe, die so extrem beneidenswert aussehen, daran schuld sind, dass eine Blasenbehandlung notwendig wird.

Symptome

Bevor eine Blase entsteht, ist die Haut in dem betroffenen Bereich meist schon gerötet, schält sich ab oder reagiert gereizt. Sie juckt oder fühlt sich heiß an. Wird nichts gegen die Reibung und das Scheuern unternommen, wird sich sehr wahrscheinlich eine Blase bilden. Blasen können sehr schnell entstehen und aufplatzen. Manchmal stellen Sie erst dann fest, was sich da so unangenehm anfühlt, wenn Sie die Schuhe ausziehen und nachsehen.

Behandlung

Früher oder später geht jede Blase einmal auf – doch nachhelfen sollten Sie nicht! Wenn Sie die Haut über einer Blase öffnen, kann Schmutz eindringen und eine Infektion verursachen. Wenn eine Blase von selbst aufgegangen ist und entzündet aussieht, sollten Sie den Bereich sauber halten, regelmäßig die Wundabdeckung wechseln und antiseptische Cremes oder Sprays verwenden.

Am besten decken Sie die betroffene Stelle mit einem Spezialpflaster ab, das schmerzlindernd und druckentlastend wirkt und den Heilungsprozess fördert. Das Scholl Blasen Gel-Pflaster mit der innovativen Hydra-Gel™ Technologie wurde speziell dafür entwickelt, eine ideale Umgebung für die Heilung zu schaffen.

Die meisten Blasen heilen dank der oben genannten Maßnahmen schnell und sauber ab. Kommt es jedoch zu einer Verhärtung und Rötung der Haut, sind dies Anzeichen für ein ernsteres Problem. Wenn Sie diese Symptome feststellen, sollten Sie zum Arzt gehen oder sich von einem medizinischen Fußpfleger beraten lassen.

Vorbeugung

Die beste Art der Vorbeugung ist natürlich die Vermeidung der Blasenbildung. Neue oder selten getragene Schuhe, Änderungen der alltäglichen Gewohnheiten (z.B. Sommerurlaub / Skiurlaub) oder die Aufnahme einer ungewohnten anstrengenden körperlichen Betätigung - all das kann den Füßen zu schaffen machen.

Achten Sie darauf, dass die Schuhe gut passen (weitere Tipps siehe "Tipps zum Schuhkauf"). Wenn Ihre Schuhe scheuern, sollten Sie die wunde Stelle möglichst schnell beispielsweise mit einem Scholl Blasen Gel-Pflaster schützen. Oder Sie verwenden ein spezielles Polsterprodukt wie Scholl Druckstellen Pflaster-Kurotex oder Scholl Druckstellen Pflaster-extra weich, das Sie auf die gewünschte Größe und Form zuschneiden können.